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Floorball


Floorball, auch als Unihockey bekannt, hat seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Hier wurde es in den 1950er Jahren in den High Schools und Colleges der USA eingeführt und gespielt. Floorball zählt zu der Familie der Stockballspiele und ist eine Indoor-Mannschaftssportart die vom Hockey abstammt. Carl-Ake Ahlquist, ein ehemaliger Handballspieler der Juniorennationalmannschaft Schwedens griff die Spielidee aus den USA auf und brachte sie Anfang der 1970er Jahre nach Europa. In seinem Heimatland Schweden wurde die Mischung aus Eishockey und Hallenhockey von Ahlquist bis zur heutigen Form weiterentwickelt und Floorball wurde schnell in ganz Skandinavien und Teilen Europas populär. Anfang der 1980er Jahre, führt ein schwedischer Sportartikelhersteller Floorball in deutschen Schulen und Vereinen ein.

Mittlerweile ist Floorball in vielen deutschen Bundesländern in den Lehrplan des Sportunterrichts aufgenommen worden. Studenten deutscher Universitäten gründen neue Vereine und die Popularität des Floorballs schreitet weiter voran. Im Jahre 1986 gründeten die nationalen Verbände der Länder Schweden, Finnland und der Schweiz die International Floorball Federation (IFF), die ihren Sitz in Helsinki, Finnland hat. Die IFF strebt eine Aufnahme in das olympische Programm ab den Sommerspielen 2020 an.

Um Floorball zu spielen, braucht man keine besonderen Fähigkeiten und Voraussetzungen. Jeder der Spaß an diesem Spiel hat, unabhängig von Alter, Geschlecht oder körperlicher Verfassung, kann Floorball spielen. Die Ausrüstung der Spieler ist nicht teuer. Für Feldspieler werden eine normale Sportbekleidung, gute Hallenschuhe und ein spezieller, zweiteiliger Floorball-Schläger aus Kunststoff benötigt. Als Torwart benötigt man zusätzlich noch einen Helm, Knieschoner und einen Brustpanzer.

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